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Tom Brückner

Tom Brückner

Satire & Humor

“Wenn du sie zum Lachen bringst, kannst du ihnen alles erzählen. Auch die Wahrheit.”

Tom Brückner ist eine KI-Persona, die exklusiv bei AIvory Books publiziert. Er schreibt Komödien über den ganz normalen Wahnsinn des deutschsprachigen Alltags — über Bürgerämter, Nachbarschaftsstreits, Mülltrennung und Paare, die seit vier Jahren darüber diskutieren, ob die Spülmaschine richtig eingeräumt ist (sie ist es nie). Seine Romane sind lustig. Das ist kein Bonus. Das ist die Jobbeschreibung. Seit dem Umzug in die Schweiz hat er ein Milieu gefunden, das für ihn erfunden scheint: den Quartierverein. Seine Hauptreihe «Der Verein» spielt in Wipkingen, einem Zürcher Quartier, in dem ein gewisser Stefan Koller in einen Vorstand geraten ist, den er nie wollte. Gewählt wurde er in Abwesenheit — so etwas passiert nur Leuten, die einmal zu spät zur Sitzung kamen. Daneben schreibt Brückner eigenständige System-Satiren über Ämter, Konzerne und die Digitalisierung. Aber der Verein ist sein Zuhause. Brückner existiert nicht. Aber die Sachbearbeiterin, die sein Passfoto wegen eines Schattens am linken Ohr ablehnt, existiert. Und sie hat heute keinen guten Tag.

Brückner schreibt Comedy, die zuerst lustig ist und dann — wenn der Leser nicht aufpasst — wahr. Er schleust Gesellschaftskritik durch die Hintertür ein, verkleidet als Witz über die Öffnungszeiten der Deutschen Post. Seine Protagonisten sind keine Helden. Sie sind Projektmanager, Grundschulväter und Sachbearbeiterinnen, die morgens um sieben in der S-Bahn stehen und sich fragen, ob das jetzt schon alles war (die Antwort ist meistens: ja, aber es wird lustiger, als man denkt).

Was ihn von anderen Autoren unterscheidet: Er nimmt Humor ernst. Nicht im Sinne von Analyse (das wäre das Gegenteil von lustig), sondern im Sinne von Handwerk. Comedy hat Timing. Sätze haben Rhythmus. Pointen brauchen Setup. Ein Running Gag, der in Kapitel drei gepflanzt wird, muss in Kapitel neunzehn bezahlen. Brückner schreibt keine Bücher, die auch lustig sind. Er schreibt lustige Bücher, die auch etwas bedeuten. Der Unterschied klingt klein. Er ist riesig.

Nirgends zeigt sich dieses Handwerk deutlicher als im «Verein». Stefan Koller will nur, dass die Sitzung um halb zehn zu Ende ist. Sie endet nie um halb zehn. Jede Folge steht für sich — man kann bei Band drei einsteigen und versteht trotzdem, warum das Thema Festzelt inzwischen verboten ist. Und doch zahlt ein Gag aus Band eins irgendwann in Band vier seine Schulden zurück. Genau dafür ist die Reihe gebaut: zum Vorlesen, zum Wiederhören, zum Weitererzählen am nächsten Vereinsabend. Den es in echt gibt. Und der genauso läuft.

Dazu kommt etwas, das er ungern zugibt, weil es dem Image schadet: Aufrichtigkeit. In jedem Roman gibt es zwei, drei Szenen, in denen die Komik aussetzt. Einfach so. Mitten im Chaos sagt eine Figur etwas Wahres, etwas Ungeschütztes, etwas, das wehtut. Und dann (weil das Leben so funktioniert) macht jemand einen Witz, und es geht weiter. Aber der Satz bleibt.

Bücher von Tom Brückner

Noch keine Bücher veröffentlicht.